Tu deinem Leib etwas Gutes

Eigentlich glaubt es ja einem keiner, wenn man gegen späteren Abend noch am PC sitzt und seinen blog etwas pflegt, dass man seinem Leib etwas Gutes tut.

Tue ich auch nicht, aber ich denke gerade an zwei Dinge: Zum einen an eine Aussage von Ralf Bönt und an meine kleine Biketour am Samstag morgen.

Ralf Bönt hat in seinem neuen Buch „Das entehrte Geschlecht. Ein notwendiges Manifest für den Mann“ irgendwo geschrieben, dass Männer entweder keinen Sport machen oder es mit dem Sport total übertreiben, und damit eine Aussage getroffen, die vielleicht im Detail nicht 100% stimmt – ich gehöre zu keiner der beiden Gruppen, aber im Prinzip etwas richtiges anspricht, dass wir Männer nicht zwingend gelernt haben auf unseren Körper zu hören. Damit meine ich jetzt nicht irgendwelche schrägen Vorstellungen von Meditationen, in der mein linker Zeh mir etwas sagen soll, sondern von dem dass wir Männer manchmal einen ganzen schön großen Hammer brauchen, um zu merken, dass unser Körper an Grenzen kommt, oder im schlimmeren Fall schon weit darüber hinaus getragen wurde.

Ein Beispiel finde ich den Gigathlon. Unter www.gigathlon.ch findet man etwas, was sich Sportverrückte für letztes Wochenende ausgedacht haben. Dagegen wird unsere Tour sicherlich zu einem „Oma-Spaziergang“ mit einem Mountainbike.

In den letzten Tagen bekam ich zwei Anfragen, ob die Tour konditionell für einen zuschaffen ist bzw. ob man schnell sein muss.

Mit unserer Tour sind wir sicherlich nicht unsportlich unterwegs, aber wir wollen auch unserem Leib etwas Gutes tun.

Aus diesem Grund wird es höchstens anstrengend, aber in jedem Fall machbar für jeden, der die Höhenmeter, in welcher Zeit auch immer schaffen kann. Da wir sicherlich nicht eine zu große Gruppe sein werden, können wir auch auf den Einzelnen Rücksicht nehmen.

Und es wird Zeit bleiben zu genießen. Wie letzten Samstagmorgen als ich auf meiner Hausstrecke die Sonne durchblitzen sah.

Der Wald dampfte – es roch nach Natur. Die Sonne zeigte sich durch die Baumwipfel hindurch. Dann blieb ich stehen – genoss den Augenblick.

Und dachte: Ein Foto für den blog wäre nicht schlecht.

Euch eine erholsame Nacht!

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