Morgenstunde

Hallo zusammen,

schon lange habe ich nichts mehr von mir hören lassen.

In diesen Tagen wären wir unterwegs gewesen. Etwas mit Wehmut und auch mit Erleichterung kann ich dies heute so sehen.

Schön wäre es gewesen, wenn es geklappt hätte. Gut war es, dass ich in diesen Tagen bei unser größer gewordenen Familie sein konnte.

Das spannende Projekt wird nun weiter entwickelt. Wir wittern Morgenluft, wie bei meinem heutigen Biken frühmorgens (Hausrunde mit Fahrt zum Bäcker). So schön kann mancher Tag beginnen.

Viele liebe Grüße

 

Franz-Josef

2011 abgesagt – 2012 in Planung

Hallo liebe interessierte an einer Mountainbikewallfahrt!

Aufgrund der bisher zu geringen Anzahl an eingegangenen Anmeldungen müssen wir die Fahrt in diesem Jahr leider absagen. Wir sind nicht entmutigt, sondern fest entschlossen die Fahrt 2012 in leicht veränderter Version an zu bieten und hoffen, dass dann alles passt.

Viele herzliche Grüße

Franz-Josef Günther

Hecke geküsst …

Zum Glück nur sehr sehr selten passiert mir so etwas wie heute: Ich habe eine Hecke geküsst und ein paar leichte Prellungen davon getragen. Dabei war ich unterwegs zu einer gemütlichen Tour. Auf der Alltagsstrecke sozusagen hat mich eine gemeine Schlingpflanze vom Bike geholt. Was mich wieder einmal in meiner Meinung bestätigte: Nicht das Biken an sich, sondern der Alltag ist gefährlich.

Ich bin gespannt, ob sich noch bis Ende des Juni noch Leute anmelden für die Fahrt in diesem Jahr. Wenn nicht, dann freue ich mich auf einen neuer Versuch unterwegs zu sein, zu etwas, was es so vorher so nicht gab.

 

Zurück vom Trail

Gerade komme ich von meinem Lieblingstrail vor der Haustür zurück, und ich muss von der Wall-Fahrt noch etwas berichten: Im Frühjahr war unser Ziel die Fahrt bis heute voll zu haben. Leider ist dem nicht so! Wir sagen die Fahrt aber nicht ab, sondern hoffen, dass wir beim Waldhausmarathon noch genügend Männer finden, die mit wollen.

In der kommenden Woche kann ich leider keine Kommentare freischalten. Gerne beantworte ich Fragen, wenn ich wieder zurück bin. Einfach eine Email an fjg@wall-fahrt.de

Ende Juni müssen wir die Fahrt (dann leider) absagen, wenn sich nicht genügend angemeldet haben, aber dies wollen wir ja nicht hoffen. Also nichts wie anmelden!

Allen Marathon-Fahrer wünschen wir ein gutes Rennen mit viel Fun und einer guten

Der Reiz des Neuen

Heute haben wir einen neuen Flyer auf den Weg gebracht:

Hier die Infos:

Neue Wege geht das katholische Dekanat Waldshut mit der ersten Wallfahrt für Mountainbiker. Wer pilgert, ist unterwegs, um sich und die Natur zu erfahren. Beides lässt sich auch mit dem Bike verbinden. Nur war bisher das Angebot auf Fußwallfahrer und  normale Fahrradpilger ausgerichtet. Dabei erlebt man mit dem Mountainbike erst richtig die Natur und steht immer wieder vor Herausforderungen.

Pilgern ist etwas für Leute, die spirituelle Erfahrungen nicht in erster Linie in Gebäuden, Gruppen oder Büchern suchen, sondern etwas abseits vom Alltag erleben wollen.

Das Ziel ist ein kleines Kloster oberhalb von Neuchâtel in einer herrlichen Bikeregion. Nach vier Tagen auf Trails an der Aare und im Jura kommen wir an, gönnen uns Ruhe und Stille und Biken noch etwas. Spirituelle Impulse zu den Herausforderungen im Leben laden dazu ein, Erfahrungen gemeinsam zu reflektieren.

Eingeladen sind

  • Männer, die spirituelle Erfahrungen machen wollen
  • Männer, die die Auseinandersetzung mit sich und der Natur suchen
  • Männer, die was Neues wagen wollen

Heute in SWR4

Ich war echt überrascht vom Anruf des SWR für ein Interview, das heute morgen ausgestrahlt wurde. So war ich natürlich aufgeregt und fand aber super, wie es Herr Starke gemacht hat. Natürlich kann man nicht alles im Interview sagen und vor allem fallen mir nicht immer die richtigen Worte so spontan ein.

So war die Frage:“Warum nur Männer da mitfahren dürfen?“ nicht überraschend, aber nicht gut von mir beantwortet.

Schöner Ausblick auf den Rappenfelsen im Schwarzatal

Schöner Ausblick auf den Rappenfelsen im Schwarzatal

 Wer die Dynamik von Männergruppen schon einmal erlebt hat, der verbinde diese Dynamik mit etwas Sportlichem und gleichzeitig mit etwas Gelassenheit. Dann kommt dabei die Wall-Fahrt raus. Hier müssen sich Männer nicht vor Frauen beweisen und manche Dinge schaut man  unter Geschlechtsgenossen anders an als in der Gesellschaft des anderen Geschlechtes. Männer reden da auch anders und das ist gut so. Und Männer verstehen da auch ein Schweigen gut.

Liebe Frauen, gönnt so eine Tour euren Männern!

Viele Grüße aus dem Süden

Durchkreuzte Pläne

Nach langer Zeit sollte heute wieder einmal eine Biketour mit meinen Freunden starten.

Wetter bestens – außer Sonnenmilch vergessen.

Bike sauber – da in letzter Zeit kaum benutzt (viel gearbeitet bzw. gute Kontakte gepflegt)

Fitness so lala – aber mann braucht da keine Schwäche zeigen.

Als ich dann bei den Freunden stand, spielte ich an der Federgabel rum (Absenkung testen …)

Pffffffffffffff und tiefer gelegt.

Die Tour war vorbei, bevor sie eigentlich anfing. Mir ist nichts passiert. Ich kam trotzdem wieder nach Hause mit Lockout. Schade um die schöne Tour, aber Glück gehabt, denn der Nachmittag war dann auch noch gut. Kennt Ihr so etwas?

Durchkreuzte Pläne?

Als ich dann zu Hause war sah ich ein „Zeichen am Himmel“ (siehe Foto oben) 😉

Ich wünsche euch, wenn etwas nicht planmäßig läuft, dass es euch trotzdem gut geht und nun einen schönen Sonntag!

Pilgern mit dem Mountainbike

Hallo zusammen,

letzten Freitag schlug ich voll Spannung das neue Bikemagazin auf, da ich erwartete, dass meine Onlineanzeige zur Wall-Fahrt drin wäre. Leider hat es nicht geklappt und ein großer Teil meiner Zielgruppe wurde nun nicht angesprochen.

Wir haben dieses Projekt zum ersten Mal gestartet und wissen nicht, wie es auf interessierte Männer wirkt.  Daher freue ich mich, wenn die Seite www.wall-fahrt.de einfach empfohlen wird und hier kommentiert wird, was man von dem Projekt hält.

Fragen dazu:

  • Ist das religiöse Programm zu wenig beschrieben?
  • Ist der preisliche oder zeitliche Rahmen zu groß?
  • Ist der Termin ungünstig?
  • Gibt es Fragen, die man gerne beantwortet hätte?

Wenn man hier nicht direkt kommentieren will, kann man auch eine Mail an mich fjg@wall-fahrt.de senden.

Aber nun noch kurz zum Titel: Pilgern mit dem Mountainbike

Vorletzten Samstag lernte ich etwas: Es war die Rede von Kirch-Orte. Nicht Orte, an denen Gottesdienst gefeiert wird, sondern an denen Menschen ihr Christsein entdecken. Solche Orte gibt es auf den Pilgerwegen. Unsere Wall-Fahrts-Strecke ist keine historische Pilgerroute, aber wer sagt es, dass es genau darauf ankommt? Nun möchte ich auf der Wall-Fahrt die Leute nicht zum Christsein bekehren oder zu guten Christen machen, sondern vielmehr mit anderen Menschen unterwegs sein, Spaß haben, die Natur genießen und schauen, was sich in der Gruppe entwickelt. Ich erwarte auch nicht, dass alle Teilnehmer „ihr Christsein“ entdecken, sondern dass jeder für sich sein Mensch-Sein, sein Sein als Mann mehr entdecken kann, als er dies vielleicht im Alltag kann. Unkomplizierter ausgedrückt: Ich entdecke, was mich als Mann ausmacht: Risikobereitschaft, Freude an der Natur, Freundschaft, Stille, Geselligkeit, Einsamkeit, Liebe …

Ich lernte also mehr über sogenannte „Kirch-Orte“ kennen und ich verstand noch mehr: Pilgern ist etwas für Leute, die auch ohne Gruppe (Gemeinschaft, Gemeinde, Kirche) – im übertragenen Sinne – religiös  unterwegs sein können. Dazu lade ich herzlich ein, denn dies ist mit dem Mountainbike super möglich. Denn dieser Sport produziert Gefühle, die man nicht bequatschen muss, sondern einfach genießen darf. Und die Frage nach unseren persönlichen Grenzen oder Wände im Leben, werden sprichwörtlich „er-fahren“. Und wir kommen an, wo wir das Mehr im Leben spüren.

Wenn Trails rocken …

Blick aus dem Fenster

Nun sitze ich gerade in Freiburg. Es ist Frühling. Es blüht. Die Trails locken.
Stattdessen sitze ich in einem Klosterraum in einem Workshop des Pastoralkongresses mit dem Thema „Zukunft der Pastoral. Pastoral der Zukunft“ Was wird uns zukünftig wichtig sein?“
Zehn neue Thesen zur Glaubensbildung von Erwachsenen stehen zur Diskussion. Es wird von unterschiedlichen Zugangswegen gesprochen und ich denke an die Wall-Fahrt. Aber ist dieses Projekt überhaupt unter dem Stichwort „Glaubensbildung“ einzuordnen? Eher nicht, oder doch, ich weiß es nicht.
Nächste Woche mache ich einen Glaubenskurs in Stühlingen zum Thema „Das Feuer neu entfachen“. Dieser gehört eindeutig in diese Kategorie „Glaubensbildung“.
Gleichzeitig merke ich, wie etwas für unsere Wall-Fahrt an Bedeutung gewinnt: Es ist die Frage, wie das Biken meinem Leben Akzente verleiht? Und so frage ich mich:
Wo erfahre ich Gott in meinem Tun? Ich habe mal eine Antwort: „Wenn ein Trail wirklich rockt!“
Und ich habe mir schon öfters gedacht, was sollen wir bei der Wall-Fahrt an Inputs (oder im Pastoraldeutsch „Impulse“) geben? Eher weniger, oder doch mehr, ich weiß es jetzt noch nicht?
Dabei ist es vom Gefühl her mir erstens wichtig, dass ich die Leute kennenlerne. Und dann ist mir wichtig, welche Themen, welche Lebensgeschichte in welcher Intensität die Männer teilen wollen und drittens habe ich heute gelernt, dass die Wall-fahrt auch für einzelne eine spirituelle Erfahrung ermöglichen kann, ohne dass die Gruppe oder wir vom Team wirklich das Entscheidende sein müssen. Vielleicht muss es gar keine große Gruppe sein. Vielleicht sollte ich einfach nur Wegweiser sein. Und das meine ich wörtlich für die Trails, denn die rocken!

Wegschild in der Abbaye

Wegschild in der Abbaye

Auf der Suche …

Hallo zusammen, heute gönnte ich mir den Luxus bei schönem Wetter biken zu gehen und morgen zu arbeiten. Trails sind schon etwas schönes!

Immer wieder bin ich in letzter Zeit gefragt worden, wie denn die Anmeldungen laufen. Leider muss ich feststellen, dass diese sich noch nicht in dem gewünschten Maße eingestellt haben. Also ich wäre dankbar, wenn sich alle, die sich überlegen mit zu gehen, sich auch definitive Anmeldung melden, so dass wir einschätzen können, dass die Fahrt in diesem Jahr stattfinden kann.

Auch wenn das Wetter heute super war, so war ich doch alleine unterwegs, was an sich nicht schlimm ist, aber schöner ist es, in einer kleinen Gruppe zu biken.

Ich wünsche allen trotz des angekündigten Wetterwechsels ein schönesWochenende!